Auf der Suche nach der Topform in Lüneburg
Das Schöne am Fußball ist, dass das jeweils nächste Spiel bereits vor der Haustür steht. Wenn es gut läuft, kommt das umso mehr gelegen, doch auch wenn das Momentum nicht auf der eigenen Seite ist, hat man stets die Chance, das Ruder herumzureißen. Letzteres gilt am morgigen Samstag mal wieder für das Oberligateam: Nach dem späten Nackenschlag im Derby soll in Lüneburg endlich der erste Sieg des Jahres her.
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Starker Jahresbeginn der Hausherren
Für den Lüneburger SK Hansa ging es zuletzt verlässlich auf und ab. Die Nord-Niedersachsen spielten einige Jahre in der Regionalliga, bevor man 2021/2022 und 2022/2023 per aufeinanderfolgendem Abstieg bis in die Landesliga herabrutschte. Nach einer Vizemeisterschaft gewann der LSK Hansa aber in der vergangenen Saison die Landesliga Lüneburg wieder–und steht nun wieder im Mittelfeld der Oberliga Niedersachsen.
Bemerkenswert ist dabei, wie stabil die morgigen Gastgeber agieren. Im Viertelfinale des Niedersachsenpokals besiegte Lüneburg den VfV Hildesheim mit 2:0 und tritt damit am Ostersamstag im Halbfinale gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder an. Das Rückspiel gegen den TuS Bersenbrück könnte also durchaus einen Vorgeschmack auf ein mögliches Pokalfinale darstellen.
Darüber hinaus überzeugt Lüneburg im neuen Jahr sportlich auf ganzer Linie: Die drei Oberliga-Spiele–allesamt Kracher–gegen den SC Spelle-Venhaus (2:0-Heimsieg), den BSV Rehden (1:1) und den SV Atlas Delmenhorst (3:1-Auswärtssieg) zeigen auf unmissverständliche Art und Weise, wozu die Wiederaufsteiger imstande sind.
Im Hinspiel klappte plötzlich alles: 5 Tore in 15 Minuten. Foto: Reinhard Rehkamp
Noch hält die Konkurrenz die Tür auf
Teil der Wahrheit der letzten Ergebnisse ist übrigens auch, dass die Oberliga Niedersachsen weiterhin eine extrem ausgeglichene Liga bleibt. War doch gefühlt jedes Spiel der letzten Wochen richtungsweisend und für den TuS Bersenbrück nicht optimal gelaufen, so scheint es, als sei die Tür in Richtung Spitzengruppe weiterhin offen. Das bezeugen eben solche Ergebnisse wie die Niederlage des SV Atlas Delmenhorst gegen den kommenden Gegner aus Lüneburg. Abgesehen vom Heeslinger SC beansprucht befindet sich kein Spitzenteam in Top-Form.
Was bedeutet das also für den restlichen Saisonverlauf des Oberligateams? Sicher ist das Selbstbewusstsein gerade eher im Tal als auf dem Höhepunkt, doch Optimisten könnten die anstehende Aufgabe beim Lüneburger SK Hansa als Chance interpretieren: Nach Lüneburg folgt das Heimspiel gegen Atlas, dann das Halbfinale in Wilhelmshaven, dann Rehden und Atlas auswärts. Klar ist, dass die Mannschaft von Cheftrainer Andy Steinmann endgültig zurück in der Verfolgerrolle ist. Doch war es nicht genau dort her, wo das Team in dieser Saison seine Kraft schöpfte? Einen Beweis für diese These kann das Oberligateam am morgigen Samstag ab 16:00 Uhr liefern. Bersenbrückerinnen und Bersenbrücker können sich wie gewohnt wieder über YouTube dazuschalten: Zum Livestream-Kanal.
