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Foto: Reinhard Rehkamp

Allgemein
Montag, 17.08.2026 22:31 Uhr | Reinhard Rehkamp

TuS Verantwortliche diskutierten Sporthallen-Probleme

Auf Einladung des TuS Bersenbrück hat der CDU-Landratskandidat Thomas Spieker den TuS Bersenbrück in deren Vereinsheim besucht. Dabei ging es um die Sorgen und Wünsche des rund 1500 zählenden Vereins mit seinen 13 Sparten. Mit dabei war auch der CDU Samtgemeindebürgermeisterkandidat Michael Wernke.

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Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Paul Fleddermann stellte Geschäftsführer Thorsten Marunde-Wehmann anhand einer Präsentation den Verein und dessen Sportspektrum vor. Der TuS Bersenbrück ist nicht nur ein Sportverein, sondern versteht sich auch als ein wichtiger Bestandteil der Samtgemeinde Bersenbrück. Darüber hinaus ist er ein verbindlicher Kooperationspartner und Veranstalter, der das Gemeinschaftsleben vor Ort stärkt. So hat sich der Verein in diesem Jahr an der Ferienspaßaktion mit neun Angeboten beteiligt. Auch mit der Heilpädagogischen Hilfe verbindet den Verein seit Jahren eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die zweitgrößte und erfolgreichste Abteilung ist die Volleyballsparte mit zur Zeit 36 Mannschaften, die am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

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Allerdings ist es seit 2019 nicht mehr möglich eine Meisterschaft in den Sporthallen auszurichten. Auch die Basketballer haben ein Hallenproblem, da die Linienzeichnung nicht mehr den aktuellen Regeln entsprechen. Wenn diese nicht bald erneuert werden, müsste der Spielbetrieb eingestellt werden. Beim Fußball gibt es pro Woche 42 Trainings- und Spielbetriebstermine, wofür man entsprechend Platz benötigt. Der Oberligafußball in der fünften Liga ist ein Zugpferd für die Region und man konnte überregional auf sich aufmerksam machen, was von rund 7000 Followern in den sozialen Medien verfolgt wird. Anschließend tauschte man sich gegenseitig aus.

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Spieker stellte dabei fest, welche Bedeutung der Verein insgesamt inzwischen nicht nur im Fußball, sondern auch für die gesamte Region und über den Landkreis Osnabrück hinaus hat. Er wünschte sich zu erfahren, wo der Schuh drückt, und das nicht nur im Ehrenamt, sondern auch in einem Sportverein mit einem gewissen Anspruch. Ein großes Problem gibt es bei der Nutzung der Landkreis-Sporthalle durch den Volleyballsport, wo keine Werbung dauerhaft aufgehängt werden darf, anderen Orts aber Sporthallen des Landkreises Osnabrück dauerhaft voll plakatiert sind. Dazu kommt die Nicht-Nutzbarkeit der Halle für überregionale Meisterschaften wegen gravierender Mängel bei den Sanitäreinrichtungen, die trotz Bekanntheit einfach nicht abgestellt werden.

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Von den unmöglichen Zuständen konnte sich Thomas Spieker bei einer anschließenden Besichtigung selbst ein Bild machen. Er betonte dabei, dass er im Falle einer Wahl nicht sofort Abhilfe schaffen könnte. Es müssten unbürokratische Lösungen gefunden werden. In diesem Zusammenhang wurde Thomas Spieker aufgefordert das Ehrenamt weiter zu unterstützen, sonst gäbe es bald keine ehrenamtlichen Helfer*innen im Verein mehr, die auch Verantwortung in der Leitung des Vereins übernähmen. Da auch Samtgemeindebürgermeister Michael Wernke zugegen war, wurde das Thema Flutlicht auf dem Samtgemeindesportplatz vom Hemke-Stadion angesprochen. Michael Wernke würde die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fördertöpfen prüfen lassen, wenn der Sportverein auf der Grundlage des Nutzungsvertrages einen Antrag stellen würde.