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1. Herren
Dienstag, 28.04.2026 18:54 Uhr | Johannes Hedemann

War Wetschen der wacklige Startschuss für mehr?

Drei Tage nach dem emotionalen Ausbruch durch Saikouba Mannehs Siegtor zum 4:3 ist das Oberligateam bereits wieder gefragt. Zu Gast ist der SV Wilhelmshaven, welcher ebenfalls turbulente Wochen hinter sich hat. Unser Gegner aus dem Niedersachsenpokal-Halbfinale hat einen neuen Trainer und ganz nebenbei die letzten beiden Spiele gewonnen.




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Was hat sich geändert seit dem 6:1?

Anfang des Monats erlebte das Oberligateam den Höhepunkt seiner bisherigen Saison. Mit einem fulminanten 6:1 besiegte der TuS Bersenbrück den SV Wilhelmshaven völlig verdient im Jadestadion und erreichte damit das Finale des Krombacher Niedersachsenpokals. Auf ein 4:1 beim BSV Rehden folgten allerdings zwei 0:4-Auswärtsniederlagen in Delmenhorst und Verden, die einen Wechsel auf der Bersenbrücker Trainerbank zur Folge hatten. Die Euphorie über den Finaleinzug ist geblieben, doch an die großartige Leistung aus dem Halbfinale konnte der TuS Bersenbrück bisher nicht immer anknöpfen.

Beim SV Wilhelmshaven kam der Trainerwechsel unmittelbar nach der Halbfinal-Niederlage. Frank Löning musste sein Amt räumen, für ihn übernahm Luc Diamesso. Seitdem stehen aus zwei Spielen zwei Siege auf dem Konto, eine dritte Partie wurde darüber hinaus mit 5:0 für den SVW gewertet, weil Lupo Martini Wolfsburg nicht antrat. Hat sich in Wilhelmshaven also alles zum Besseren gewendet? Diese Schlussfolgerung käme etwas verfrüht. Das 1:0 gegen den MTV Wolfenbüttel und das 2:0 (dieses Mal mit angetretenem Gegner) gegen Lupo Martini Wolfsburg liest sich zwar stark verbessert, doch die beiden Mannschaften aus dem Tabellenkeller sind in Normalform ehrlicherweise zwei Pflichtsiege für Wilhelmshaven. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es dem Oberligateam des TuS Bersenbrück in der Rückrunde weder gegen Wolfenbüttel noch gegen Lupo Martini gelang, einen Sieg einzufahren.




Wieviel Energie schöpft das Team aus dem 4:3 gegen Wetschen?

Am vergangenen Sonntag hat die Truppe um das Teamchef-Duo Reimerink & Marunde-Wehmann die volle Bandbreite an Leistungen dieser Saison gezeigt: Eine schwache Anfangsphase mit unnötigen Fehlern, die das Spiel früh in eine völlig falsche Richtung lenkten, aber auch eine extrem resiliente Vorstellung mit dem absoluten Willen, die Partie vor heimischem Publikum noch zu drehen. Die letztere Erkenntnis überwiegt: Jeder Spieler ist bereit, sich im Saisonendspurt für seine Kollegen aufzureißen und seinen Teil zur Mission ZURÜCK IN DEN POKAL beizutragen.

Genau diese Einstellung ist die beste Methode, um die optimale Pokalfinal-Form zu erreichen. Vier Spiele hat das Oberligateam noch Zeit, um sich ein Momentum aufzubauen, welches es zum erneuten DFB-Pokaleinzug tragen kann. Der nächste Nachweis für diesen Willen kann die Mannschaft am Mittwochabend ab 19:00 Uhr im Hasestadion im Culimeta-Sportpark abgeben.




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