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1. Herren
Sonntag, 05.04.2026 18:28 Uhr | Johannes Hedemann

Showdown im Jadestadion: Wer schafft es ins Finale?

Am Ostermontag treffen zwei Teams aufeinander, für die es im laufenden Jahr so überhaupt nicht läuft: Der SV Wilhelmshaven empfängt das Oberligateam unseres TuS Bersenbrück. Im Jadestadion geht es also um den Turnaround, den Finaleinzug und den großen, großen Traum vom DFB-Pokal. Welches Team kann die mentale Last der Liga ablegen und den Ausblick auf eine ganze Saison um 180 Grad drehen?




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Die Zeichen stehen nicht auf Schützenfest

Aus kombinierten 13 Spielen haben der TuS Bersenbrück und der SV Wilhelmshaven im laufenden Jahr magere sieben Punkte gesammelt. Während der TuS vier Unentschieden auf dem Konto hat, aber noch kein Spiel gewinnen konnte, gewann der SV Wilhelmshaven einzig und allein gegen den SV Holthausen-Biene und verlor ansonsten jedes einzelne Spiel.

In den jüngsten drei Partien gelang dem Club aus dem Jadestadion dabei kein einziger Torerfolg. Allgemein liegt der Fokus beim SVW, der zu Anfang der Saison noch ganz oben mitspielte, eher auf der Defensive. Schon im Hinspiel, dem ersten Spieltag der Oberliga Niedersachsen, endete das Aufeinandertreffen zwischen Wilhelmshaven und Bersenbrück mit 0:0. Ziehen wir die ganz natürliche Nervösität eines Niedersachsenpokal-Halbfinals dazu, dann sind vom SV Wilhelmshaven auch am Ostermontag keine offensiven Wunderdinge zu erwarten.

Auf der Gegenseite steht das Oberligateam des TuS Bersenbrück, dessen offensive Schlagkraft auch dieses Jahr außer Frage steht (51 Tore in 22 Spielen). Dennoch galt das Augenmerk zuletzt auf der Defensive, um der verunsicherten Mannschaft mehr Stabilität zu verleihen. Unabhängig von aktuellen Schwächephasen zeigt das schon genannte Hinspiel gegen Wilhelmshaven eben auch, dass starke Defensiven ein Spiel ebenso dominieren können, wie zielsichere Offensiven.

Die Erinnerungen an ein torarmes Halbfinale sind aber durchaus positiv! 2022/2023 hielt die Defensive des Oberligateams über 90 Minuten stand, sodass es gegen Egestorf-Langreder mit einem 0:0 ins Elfmeterschießen ging. Dort hielt Tariq Olatunji für den TuS Bersenbrück jeden Elfmeter und sicherte so den Finaleinzug und ermöglichte den späteren Pokalsieg im Finale gegen den SC Spelle-Venhaus.




Im Finale wartet der LSK Hansa

Das planmäßig in Barsinghausen stattfindende Finale des Krombacher Niedersachsenpokals kennt übrigens schon einen Teilnehmer: Am gestrigen Ostersamstag setzte sich der Lüneburger Sport-Klub Hansa mit 2:1 gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder durch. In der 80. Minute verschoss der LSK zwar einen Strafstoß, doch der Nachschuss landete im Netz.

Die beiden bisherigen Duelle mit Lüneburg verliefen eher positiv für den TuS Bersenbrück. Dem jüngsten 2:2-Unentschieden ging ein fulminanter 5:0-Heimsieg im Hasestadion im Culimeta-Sportpark voraus. Weiteres Schmankerl gefällig? Dieses Jahr wird das Finale der Amateur-Strangs des Niedersachsenpokals live in der ARD-Konferenz zum Finaltag der Amateure übertragen. Am 23. Mai 2026 entscheidet sich also vor nationalem Publikum, wer sich im nächsten DFB-Pokal mit den ganz Großen messen darf.




Freie Platzwahl im Jadestadion

Bevor die Gedanken aber Richtung Finale gehen, muss der schwere Prüfstein namens Jadestadion erstmal überwunden werden. Das große Wilhelmshavener Stadion ist am Ostermontag für beide Fanlager ohne Fantrennung zugänglich.

  • Der bereits ausgebuchte Fanbus nach Wilhelmshaven fährt am Montag um 12:30 Uhr vom Bahnhof Bersenbrück ab (Abfahrtsort ist also nicht das Hasestadion!).
  • Der Eintrittspreis für das Spiel beträgt 10 EUR. Für Schüler, Studenten, Rentner und Menschen mit Behinderung gilt der ermäßigte Eintrittspreis von 5 EUR. Die Ermäßigung wird nur gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewährt. Kinder unter 14 Jahren erhalten freien Eintritt.
  • Das Jadestadion wird über den Haupteingang betreten.
  • Das Halbfinale wird um 15:00 Uhr angepfiffen. Sollte nach Ablauf der regulären Spielzeit kein Sieger feststehen, gibt es erst 2x15 Minuten Verlängerung, bevor es in ein eventuelles Elfmeterschießen übergeht.


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