Oberligateam stolpert über sich selbst
Drei von vier Gegentoren entstehen unmittelbar aus eigenen Fehlern. An so einem Sonntag gibt es für das Oberligateam nichts zu holen, auch nicht gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder.
Schwache Leistung vom Start weg
Die Bersenbrücker Jungs liefern am Sonntagnachmittag eine Performance ab, von der sich auch in wenigen Sätzen mehr als ausreichend berichten lässt: In der 14. Minute misslingt ein Rückpass auf Keeper Max Milde, der diesen klassischen "Anscheißerball" nicht rechtzeitig kontrollieren kann. Dadurch öffnet sich ein Zeitfenster für die Gäste aus Barsinghausen, um den Ball zu klauen und zum 0:1 einzuschieben. Kurz vor der Halbzeit verliert der TuS Bersenbrück in einer ungefährlichen Situation so stümpferhaft die Kugel, dass es nach einem platzierten Flachschuss mit 0:2 in die Pause geht (45. Minute).
Trotz einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verpasst der TuS Bersenbrück den Anschlusstreffer, stattdessen muss Omar Ceesay nach einem übermotivierten Tackling mit glatt Rot vom Platz – gleichzeitig sieht aber auch der 1. FC Germania Egestorf-Langreder eine Ampelkarte (53.). In der Schlussphase sorgt ein Missverständnis aus Keeper und Abwehr für das 0:3 (86.), ehe das einzige Gegentor ohne unmittelbares Selbstverschulden mit dem Schlusspfiff fällt – 0:4 (90.+3).
Ein klassischer Fall für "Mund abwischen, weiter machen!". Sonntag geht es nach Barsinghausen, beim selben Gegner geht es um den Einzug in das Halbfinale des Krombacher Niedersachsenpokals.
TuS Bersenbrück
1. Herren / Oberligateam
1. FC Germania
1. Herren

