Mit voller Feuerpower unters Delmenhorster Flutlicht
Die Angriffsmaschine TuS Bersenbrück ist wieder gut geölt: In den beiden Siegen der vergangenen Woche erzielte das Oberligateam satte 10 Tore. Diese Potenz wird es am Mittwoch auch brauchen, denn es wartet das Rematch mit dem SV Atlas Delmenhorst – und eine ganz besondere Premiere, der das Oberligateam zuteilwird.
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Der Spitzenreiter zuletzt ohne Gegentor
Traf die Mannschaft von Cheftrainer Andy Steinmann zuletzt noch auf einen arg gebeutelten BSV Rehden, so sieht die Welt beim kommenden Gegner aus Delmenhorst komplett gegenteilig aus: Der SV Atlas hat seine letzten vier Partien allesamt gewonnen (darunter auch das Hinspiel im Hasestadion im Culimeta-Sportpark) und dabei kein einziges Gegentor kassiert. Weder der TuS Bersenbrück, noch der BSV Rehden, VfV Hildesheim, und FC Verden konnten die Abwehr der Delmenhorster überwinden.
Zur Wahrheit gehört neben der starken Defensivarbeit aber auch, dass die Offensive des Oberligateams vor zwei Wochen gegen Atlas einen schwachen Tag erwischt hatte. Symbolisch für eine zahnlose Vorstellung war Markus Lührmann, der einen zu kurz geratenen Rückpass zwar erlaufen konnte, mit seinem schwachen ersten Kontakt aber direkt seine eigene Chance ruinierte. Umso idealer ist also der Zeitpunkt des Formhochs, das Markus und die gesamte Angriffsriege der Bersenbrücker umgibt. Der genesene Simon James hat in seinen beiden Kurzeinsätzen ordentlich Lust auf mehr gemacht, Markus Lührmann kommt aus dem Toreschießen gar nicht mehr heraus und selbst Außenverteidiger Philipp Schmidt sammelte in Wilhelmshaven und Rehden bockstarke vier Scorerpunkte.
Mit dieser Ausgangslage darf das Oberligateam also durchaus das freche Ziel formulieren, dem aktuellen Spitzenreiter auf dem Weg zurück in die Regionalliga nochmal ordentlich in die Parade zu fahren und dem SV Atlas Delmenhorst ein ganz besonderes Heimspiel richtig zu vermiesen.
Erstmals leuchtet das Flutlicht im Düsternort
Das beliebte wie berüchtigte Städtische Stadion an der Düsternortstraße bot schon häufig eine würdige Bühne für große Amateurfußball-Duelle. Am kommenden Mittwoch, den 15. April, ist es nun aber erstmals soweit, dass eine Abendpartie unter Flutlicht ausgetragen wird. Wie sehr die Atmosphäre unter diesen Bedingungen hochkochen kann, dürfen wir seit gar nicht so langer Zeit auch im Hasestadion im Culimeta-Sportpark erleben, und freuen uns deshalb sehr, dieses erste Flutlicht-Abendspiel gegen den SV Atlas Delmenhorst bestreiten zu dürfen.
Da das Stadion Düsternort aktuell aber noch eine Baustelle ist, gibt es auch für Schlachtenbummler aus Bersenbrück einige Hinweise zu beachten: Der SV Atlas erwartet einen großen Zuschauerandrang und empfiehlt deshalb frühzeitig anzureisen. Hinzu kommt, dass die Baumaßnahmen im Stadion eine vorübergehende Verringerung der Kapazität erzwingen. Der Zugang zur Tribüne erfolgt wie gewohnt über den Hasporter Damm. Gegenüber, also auf der Seite des Hauptgebäudes, gibt es außerdem ein kleines Kontingent für Auswärtsfans, was aber nicht exklusiv vorbehalten wird. Eine frühe Anreise lohnt sich also auch daher.
Kann das Oberligateam noch einmal entscheidend in den Aufstiegskampf eingreifen? Es sind noch viele Punkte zu verteilen. Los geht es in Delmenhorst um 19:30 Uhr, die Partie wird wie gewohnt auf dem Youtube-Kanal des TuS Bersenbrück live übertragen.
