Klappt der Teamchef-Auftakt?
In der Oberliga Niedersachsen gehört der TuS Bersenbrück nun zum Mittelfeld. Der klare Auftrag: Möglichst viele Punkte und ordentlich Selbstvertrauen sammeln, um bestmöglich vorbereitet in das Pokalfinale gegen den Lüneburger SK Hansa zu gehen. Gegen den TSV Wetschen übernimmt Jules Reimerink erstmals diese Mission.
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Alte Bekannte in neuer Rolle
Zwei schwache Auftritte in Delmenhorst und Verden, insgesamt 0:8 Tore und 0 Punkte sind eine ordentliche Hypothek für den Startschuss der Mission "Zurück in den Pokal". Das Faustpfand: An der Seitenlinie gibt es einen Personalwechsel. Jules Reimerink, ein Niedersachsenpokalsieger und Großmeister des schönen Spiels, übernimmt gemeinsam mit Thorsten Marunde-Wehmann die Leitung über das Oberligateam. Letzterer sprang auch schon in der Pokalsiegersaison 2022/2023 als Trainer ein und coachte das Oberligateam zum famosen 3:0-Finalsieg gegen den SC Spelle-Venhaus.
Dieses Mal ist die Last aber auch mehrere Schultern verteilt. Jules und Thorsten teilen sich die Aufgaben und können dabei weiter auf die geballte Kompetenz des Funktionsteams um Co-Trainer Marcel Abeling und Torwarttrainer David Buchholz zählen. So soll es klappen mit der Rückkehr in den DFB-Pokal – doch bis dahin will der TuS Bersenbrück noch einige Punkte einfahren und damit am liebsten gegen den TSV Wetschen anfangen.
Überlebenskampf als Aufsteiger
Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt für die Aufsteiger aus der Landesliga Hannover aktuell 10 Punkte. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der MTV Wolfenbüttel satte drei Spiele mehr auf dem Konto hat, insofern kann der TSV Wetschen also noch mit Fug und Recht behaupten, den Abstiegskampf noch nicht verloren zu haben. Mit dem Mut der Verzweiflung verdienten sich die anstehenden Gäste unter der Woche ein starkes 2:2 gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder und punkteten damit gegen einen Gegner, der sich weiterhin berechtigte Sorgen um den Aufstieg in die Regionalliga macht.
Ob der TSV Wetschen nach seinen Spielen jubeln darf, liegt vor allem an Moritz Raskopp. Der 25-jährige Stürmer traf auch gegen Egestorf, sogar doppelt, und stellte damit sein Torekonto auf 19 – Oberliga-Bestwert. Im Hinspiel, das der TuS Bersenbrück mit 2:1 auswärts gewann, blieb Raskopp übrigens über die gesamte Strecke auf der Bank.
Welcher Faktor gibt also den Ausschlag? Die frische Energie von der Bersenbrücker Seitenlinie und eine Mannschaft, die etwas gutzumachen hat, oder der Topscorer des TSV Wetschen. Ab 15:00 Uhr wissen wir am Sonntag im Hasetadion mehr. Zusätzlich gibt es an der Kasse am Gästeeingang Fahrkarten für die Fanbusse zum Pokalfinale zu kaufen – das dürfte für viele Zuschauer hochinteressant sein.
