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1. Herren
Samstag, 02.05.2026 13:12 Uhr | Johannes Hedemann

Im Endspurt bis nach Meppen-Bokeloh

Die Mittwochabend-Niederlage gegen den SV Wilhelmshaven hat gezeigt, dass es sehr schwierig sein kann, im Niemandsland der Tabelle die letzten Prozentpunkte aus sich herauszuholen. Im Hinblick auf die Oberliga-Saison ist das nicht dramatisch, da weder nach oben noch nach unten irgendwas zu befürchten ist, doch für das Pokalfinale am Pfingstsamstag zählt eigentlich jedes Körnchen Momentum. Was geht also beim SV Meppen II?




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Gegensätzliche Lösungswege, selbes Ergebnis

Es ist fast grotesk, wie sehr sich die Ansätze des SV Meppen II und des TuS Bersenbrück unterscheiden. Dabei stehen beide Teams mit 41 Punkten aus 27 Spielen und einer Tordifferenz von +4 komplett auf Augenhöhe auf den Plätzen 7 und 8 der Oberliga-Tabelle. Es stimmt nämlich, dass beide jeweils vier Tore mehr geschossen als kassiert haben. Jedoch erreicht der TuS Bersenbrück das mit 60 eigenen Toren und 56 Gegentoren, der SV Meppen II im Gegenzug mit nur 37 geschossenen Toren bei 33 Gegentoren.

Die drittschwächste Offensive trifft also auf die drittbeste der Liga, ebenso trifft die zweitbeste Defensive auf die fünftschwächste. Ein bizarres Bild, das eine interessante Frage auf das kommende Duell auf dem Rasenplatz des SV Bokeloh wirft: Welches Prinzip setzt sich durch? Sehen wir ein defensiv geprägtes 0:0, oder ein Torfestival à la Paris Saint-Germain gegen Bayern München (wenn auch auf einem anderen Niveau, versteht sich)?

Unabhängig vom exakten Ausgang des drittletzten Spieltags der laufenden Oberliga-Saison geht es für die Bersenbrücker Jungs darum, sich einen gewissen Rhythmus zu erarbeiten, um optimal auf das Niedersachsenpokalfinale gegen den Lüneburger SK Hansa vorbereitet zu sein. Aktuell erhalten viele Spieler wichtige Minuten, die glänzenden Leistungen fehlen aber noch. Der LSK Hansa ist dem SV Meppen II übrigens in seinem Ansatz nicht unähnlich: Die Lüneburger verteidigen ähnlich gut (nur 6 Gegentore mehr) und attackieren ähnlich reserviert (ebenso 37 Tore). Mit drei Punkten und einem gespielten Spiel weniger in der Bilanz ist der Finalgegner des TuS Bersenbrück also tatsächlich fast ein Zwilling der Emsländer. Umso spannender zu sehen also, wer sich am morgigen Sonntag in Meppen durchsetzt.

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