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Den Auftakt hatte der TuS zunächst verschlafen. Gegen 1860 Bremen kamen die Mannen um Spielertrainer Michael Rehkamp erst mit Verzögerung ins Spiel und konnten so den 20:25 Satzverlust nicht mehr verhindern. Danach drehte der TuS jedoch mächtig auf. Angetrieben von der Rekordkulisse wurden die Sätze zwei (25:15) und drei (25:19) klar gewonnen. Im vierten Durchgang sorgten dann jedoch einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen für ein dramatisches Spiel. Alleine dieser Satz ging über 35 Spielminuten, das gesamte Spiel über 135 Minuten. Ständig wechselte die Führung und immer wieder stand das Schiedsgericht im Mittelpunkt des Geschehens. Mit einer roten Karte, die einen Spielzugverlust zur Folge hat, wurde nach der Aussage „Der war aus! Verdammt!“ der Bersenbrücker Libero überhart bestraft. Zu allem Pech kam dann auch noch der knappe 28:30 Satzverlust hinzu.

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Die Begegnung war nun wieder völlig offen und im fünften und entscheidenden Satz sah es lange nicht gut für den TuS aus, der sogar beim Stande von 13:14 dicht vor dem Aus stand. Doch wieder einmal zeigten sie keine Nerven und insbesondere Max Bekermann lief zur Bestform auf. Mit 17:15 wurde schließlich der erste wichtige Sieg eingefahren. 

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In der sehr ausgeglichenen Oberliga hatten vor dem vorletzten Spieltag die Volleyballer aus Buxtehude die besten Chancen auf den Meistertitel. Der knappe Sieg des TuS, der zugleich einen Punktverlust bedeutete, spielte ihnen dabei ebenso in die Karten, wie der Tausch der Spielreihenfolge. Doch der TuS zeigte sich davon völlig unbeeindruckt und im Zusammenspiel mit den stimmungsfreudigen Zuschauern überzeugten sie von Beginn an. Mika Habermann wechselte von der Angreifer- auf die Liberoposition und dieser Wechsel sorgte für viel Stabilität in der Verteidigung. Noch entscheidender war allerdings, dass die Gäste viele Probleme mit dem TuS-Aufschlag hatten und die Mittelangreifer Jan Torliene und Max Bekermann in keiner Phase des Spiels in den Griff bekamen. Mit 25:17 und 26:24 wurden die ersten beiden Sätze gewonnen und die Stimmung kochte fast über. Jeder in der Halle spürte nun, dass hier etwas ganz besonderes passiert. Passend zum Spiel war es dann auch Max Bekermann vergönnt, den entscheidenden letzten Angriff zum 25:20 Erfolg zu verwandeln. Danach gab es kein Halten mehr. „Nie mehr Oberliga“ und  „Oh wie ist das schön…“ hallte es von den Rängen und die Mannschaft feierte überschwänglich auf dem Spielfeld. 

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Zwei TuS-Akteure, die auch beim 3:0 Erfolg über Buxtehude auf dem Spielfeld standen, waren bereits vor 25 Jahren beim letzten Auftritt in der Regionalliga dabei: Spielertrainer Michael Rehkamp und Stefan Mörbe. Für beide dürfte nun ein Traum in Erfüllung gehen, wenn es ab September wieder in der Regionalliga auf Punktejagd geht.

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1herren Oberligameister