Der Oldenburger TB wurde seiner Favoritenrolle gerecht und triumphierte bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften der männlichen U16, die am vergangenen Wochenende in Bersenbrück ausgetragen wurden. Der TuS belegte als jüngste Mannschaft den hervorragenden fünften Platz und präsentierte sich darüber hinaus aus als guter Gastgeber.

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Dr. Hermann Meyer (Vertreter Samtgemeinde Bersenbrück), Paul Fleddermann (Vereinsvorsitzender) und Michael Grewing (Spielleiter) führten die Eröffnung durch.

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In der Vorrunde setze sich der TuS mit 2:0 (-16, -12 ) gegen den Lokalrivalen aus Lintorf durch. In einem Spiel auf Augenhöhe fehlte dem TuS gegen die älteren Spieler von GfL Hannover die nötige Erfahrung. Nach einem 25:18 verloren sie die folgenden Durchgänge mit 22:25 und 9:15.

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In der Zwischenrunde startete der TuS gegen den TSV Rethen wieder mit einem 2:0 Erfolg (-13, -19). Danach folgten am Sonntagmorgen die beiden Spiele gegen die Endspielteilnehmer aus Oldenburg und Hannover.

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Das Leistungsniveau ist in der Spitze überragend. Dies liegt aber insbesondere auch an der Zusammensetzung der Mannschaften. Oldenburg hat sich mit Landesauswahlspielern aus Schüttorf und Lüneburg verstärkt. Die VSG Hannover hat eine Kooperation mit 1860 Bremen, TV Baden Bremen und der TK Nienburg und auch der Drittplatzierte USC Braunschweig kann als Sportgymnasium auf viele Talente aus dem Umland zählen. Der TuS aus dem beschaulichen Bersenbrück kann gegen solche Riesen verständlicherweise nicht mithalten. Allerdings, und das stimmt die Verantwortlichen sehr positiv, wurde lediglich ein Satz gegen VSG Hannover klar verloren. Ansonsten hielten die Bersenbrücker tapfer im Kampf David gegen Goliath mit. Den späteren Meister Oldenburger TB wurde sogar fast ein Satz abgenommen. Beim Stande von 24:22 gab es zwei Satzbälle. Ein Blockball landete dann jedoch nur wenige Zentimeter zu weit außen, sonst wäre die Sensation perfekt gewesen.

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Die Finalteilnehmer:

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rotes Trikot: Oldenburger TB
blaues Trikot: VSG Hannover

Wenn ein Regionalliga- und ein Oberligaspieler, die sonst bei einer Netzhöhe von 2,43m spielen, sich nun bei 2,24m duellieren, und wenn diese Spieler dann auch noch deutlich über 1,90m groß sind, dann ist ein Spektakel vorprogrammiert. So war es auch im Finale der U16, als der Hannoveraner Julian Hoyer, der vor wenigen Wochen noch in der Oberliga gegen den TuS antrat, und der für Oldenburg spielende Schüttorfer Regionalligaspieler Filip John aufeinandertrafen. Anders als für viele andere Volleyballer, stellte für diese beiden Spieler das Netz keine wirkliche Hürde dar. Selbst der gegnerische Block wurde in aller Regel locker leicht überwunden.

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Bürgermeister Christian Klütsch überreicht den Ehrenpreis der Stadt Bersenbrück an den Kapitän von Oldenburg.

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Der TuS glänzte aber nicht nur auf dem Spielfeld, sondern ganz besonders auch als Ausrichter der Meisterschaft. Ein langer Applaus aller Teilnehmer galt den vielen ehrenamtlich tätigen Helfern, die zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen hatten. Ohne die Unterstützung aller TuS-Mannschaften wäre die Ausrichtung dieser Großveranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen.

 

Die Mannschaft des TuS:

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h.v.l.: Trainer Thomas Kuschel, Kevin Klein, Erik Warkentin, Kasibek Zumataev, Trainer Michael Grewing
v.v.l.: Germain Feldscher, Erik Frolov, Jonathan König, Daniel Reim, Lorenz Klütsch, Trainer Michael Rehkamp

 

Fotos: Torsten Schröder