Gemeinsam mit den Sportlern haben viele in 2016 dazu beigetragen, dass das Prinzip „Sport für Alle, Vielfalt im Sport“ auch beim TuS Bersenbrück wieder umgesetzt wurde. Das hob der Vorstandsvorsitzende Paul Fleddermann anlässlich seines Jahresrückblicks bei der Mitgliederversammlung im Vereinsheim hervor. Die verschiedenen sportlichen Angebotsformen hätten zu einer kontinuierlich steigenden Mitgliederzahl geführt, dass der TuS auf seinem Weg, ein breitgefächertes Angebot vorzuhalten nicht falsch ist. Der TuS setzt somit weiterhin auf Vielfalt und nachhaltige Strukturen im organisierten Sport. Er setzt sich weiterhin für eine gleichberechtigte Teilhabe für jeden im Sport ein, insbesondere somit auch für Menschen mit Behinderungen, für Ältere im Sport sowie auch für Menschen mit ausländischen Wurzeln Nur wenn die vielseitigen Rahmenbedingungen passen, wird zukünftig eine Weiterentwicklung möglich sein. Handlungs- oder vielleicht sogar Nachholbedarf besteht nach Ansicht des Vorsitzenden bei Bewegungs- und Sportangeboten für Ältere und in diesem Zusammenhang die Übungsleiterausbildung sowie deren Qualifizierung. Was die Infrastruktur beträfe, sei es dem TuS endlich gelungen, im Zusammenwirken von Stadt und Samtgemeinde Bersenbrück die Sanierung des Hemke-Stadions und somit die Erneuerung des Kunstrasenplatzes auf den Weg zu bringen. Ein Dank des Vorsitzenden galt dem Fußballförderverein für dessen Unterstützung, der sich insbesondere immer wieder für die Jugendfußballabteilung einbringt. Auch dem Funktionsteam im Vereinsheim um Marita Wurst dankte er für deren Engagement.

Nach den Jahresberichten dankte Fleddermann dem scheidenden Jugendleiter Jürgen Schmidt für sein achtjähriges Engagement. Denn nach der Umstrukturierung im Jugendfußballbereich, es wurde ein Jugendvorstand mit sieben Koordinatoren und einem Jugendleiter gebildet, sah dieser „das Feld als bestellt an, sodass er sich mit einem ruhigen Gewissen“ zurückziehen konnte. Ebenfalls verabschiedet aus dem engeren Vorstand wurde Klaus Hugenberg nach elf Jahren als Schriftführer. Er bleibt jedoch dem TuS in anderer Funktion im erweiterten Vorstand der Jugendfußballabteilung erhalten.

Die Neufassung der TuS Satzung war ein weiterer Tagesordnungspunkt. Hintergrund ist, dass die vielfältige und umfangreiche Arbeit auf mehrere Personen verteilt werden soll. Um eine organisatorische Basis für die zukünftige Arbeit zu haben und dabei auch die gesetzlichen Vorgaben für gemeinnützige eingetragene Vereine zu beachten, war die Satzung den Gegebenheiten des Sportvereins anzupassen. So hat die neue Satzung Öffnungsklauseln erhalten um flexibel zu reagieren, wie zum Beispiel die Beschäftigung von Arbeitnehmern was die Zahlung von Aufwandsentschädigungen angeht, die sogenannte Ehrenamtspauschale, oder was die Zusammensetzung der Organe des Vereins angeht. Es sind somit einige Regelungen aufgenommen worden, die zwingend erforderlich waren, insbesondere im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit. Nunmehr können auch juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts Mitglied des Vereins werden. Des Weiteren können jetzt auch passive Mitglieder, sogenannte Fördermitglieder, aufgenommen werden. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, der Sportausschuss als erweiterter Vorstand und der Mitgliederrat, auch Ältestenrat genannt. Nach der Erklärung der einzelnen Satzungsparagraphen stimmten die Mitglieder einstimmig für die neue Satzung.

Danach galt es eine Beitragsordnung neu zu beschließen. Bisher gab es keine formelle Beitragsordnung, sodass auch diese jetzt auf eine rechtliche Grundlage gestellt wurde. Die Beitragsordnung ist rechtlich gesehen nicht Bestandteil der Satzung, sondern wird von der Mitgliederversammlung beschlossen und regelt die Höhe der Beiträge. Die Höhe der Beiträge wurde nicht verändert. Sie wurden lediglich in Beitragsklassen neu geordnet. So ist es jetzt für Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften günstiger, als wenn Einzelbeiträge bezahlt würden. Vorstandsmitglied Karl-Heinz Schnebel wies darauf hin, dass zwingend eine Neustruktuierung der Familienbeiträge nach der Anzahl der Familienmitglieder notwendig war, Der Verein konnte im Übrigen im letzten Jahr mit den Beiträgen nur ein Drittel seiner Ausgaben finanzieren, aber dennoch einen ausgeglichenen Haushalt gestalten. Allerdings konnten keine Rücklagen für Investitionen und Ersatzbeschaffungen gebildet werden. Für solche Situationen soll der Verein in der Zukunft gerüstet sein.

Nach der neu beschlossenen Satzung waren sämtliche Vorstandsposten neu zu wählen. Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: Vorstandsvorsitzender Paul Fleddermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Vincent Cuylits, Vorstand Finanzen Werner Rehkamp, Vorstand Sport Harald Nehls und Vorstand Vereinsentwicklung/Ehrenamt Karl-Heinz Schnebel. Der Vorstand Vereinsmanagement/Marketing/Öffentlichkeitsarbeit konnte nicht besetzt werden. Der Vorstand erhielt jedoch das Mandat, für dieses Vorstandsamt jemanden zu suchen, der in der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt wird. Die Geschäftsstellenleiterin Tanja Kröger gehört dem Vorstand zukünftig als besondere Vertreterin im Sinne von § 30 BGB an.

 TuS Mitgliederversammlung.Foto R.Rehkamp

Die beigefügte Aufnahme zeigt den Vorstandsvorsitzenden Paul Fleddermann bei der Verabschiedung von Jürgen Schmidt (Mitte) und Klaus Hugenberg (re.).

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